Christoph Kolumbus – der große Entdecker

Gepostet am 23. April 2012 in Entdecker der Weltgeschichte | Keine Kommentare

Christoph Kolumbus wurde vermutlich im Jahre 1491 in der italienischen Provinz „Genua“ geboren und starb im Mai des Jahres 1506 in „Valladolid“, einer Stadt in Spanien. Beruflich war Kolumbus ein Seefahrer, was auf seine auszeichneten Kenntnisse in den Fächern Mathematik und Latein zurückzuführen ist. Insgesamt besaß Kolumbus drei Brüder und eine Schwester. Besonders populär ist dieser Mann für die Wiederentdeckung Amerikas. Obwohl Amerika schon viele Jahre vorher entdeckt wurde, führte erst die Reise des Kolumbus zu einer stärkeren Besetzung von Amerika.

Im Auftrag der spanischen Monarchen führte Christoph Kolumbus vier Entdeckungsreisen durch. Sämtliche Erlebnisse und Ergebnisse wurden in Logbüchern festgehalten.

Die erste Reise dauerte von August 1492 bis März 1493 und wurde vom Land, sowie einer Organisation für Straßensicherheit gefördert. Die zuständigen Personen der Finanzierung waren mit Kolumbus äußerst gut bekannt, sodass es im Grunde wenig Probleme gab. Die Geldbeträge waren allerdings im Vergleich zu den späteren Reisen viel niedriger.
Diese Reise wird von Kolumbus im Logbuch als sehr schwierig beschrieben, da viele Reparaturen an dem Schiff anfielen. Außerdem wurde die Ruhe häufig durch Unwetter gestört, welche die Besatzung als schlechte Omen interpretierten. Hinzu kamen die Matrosen, die misstrauischen Offiziere und der hinterhältige Kapitän, welche Kolumbus manchmal das Leben erschwerten.
Am 12.12.1492 erreichte die Besatzung unter Kolumbus zum ersten Mal eine Insel, welche den Namen „San Salvador“, zu Deutsch „Heiliger Ritter“, erhielt.
Auf der weiteren Reise entdeckte Kolumbus die Inseln Kuba und Hispaniola. Hispaniola wurde erste Kolonie Spaniens, Kolumbus deren Gouverneur und Vizekönig.

Für die zweite Reise wurde Kolumbus mit 17 Schiffen und einer Mannschaft, bestehend aus 1500 Personen, ausgestattet. Er hatte dem Monarchen versprochen, jede beliebige Menge an Geld und Sklaven aus seinen entdeckten Gebieten mitbringen zu können. Auf der Reise fuhr Kolumbus an Guadeloupe, Montserrat, Antigua und Nevis vorbei. Diese Inseln vereinnahmte er für das spanische Königreich und verlieh ihnen Namen. Trotz dieser Funde und seiner Ausstattung, fuhr Kolumbus ohne ein Stück Gold zurück, weshalb anschließend zwei Jahre, vor Antritt seiner nächsten Reise, vergingen.

Während seiner letzten Reise, welche von Mai 1498 bis November 1500 stattfand, entdeckte Christoph Kolumbus die Insel „Trinidad“.

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